Herbst-Auszeit vor der Haustür: Unser Familien-Wochenende in Swisttal
Manchmal muss man gar nicht hunderte Kilometer abreißen, um den Alltag komplett hinter sich zu lassen. Für unsere Herbstferien 2026 haben wir uns für einen Kurztrip entschieden, der von unserer Haustür in Bonn quasi nur einen Steinwurf entfernt liegt: das beschauliche Swisttal. Mit Sack, Pack und natürlich unserem heimlichen Begleiter, dessen Augen schon bei der Abfahrt erwartungsvoll aus dem Rucksack-Spalt blitzten, ging es für uns drei – beziehungsweise dreieinhalb – auf eine kleine, aber feine Auszeit aufs Land.
Swisttal Die Gemeinde Swisttal liegt eingebettet zwischen dem Naturpark Rheinland und der Voreifel. Bekannt für ihre historischen Wasserburgen, weiten Felder und den namensgebenden Swistbach, bietet die Region viel Ruhe und Natur, während Städte wie Bonn oder Köln trotzdem direkt um die Ecke liegen. Link: Gemeinde Swisttal
Unser Zuhause für diese zwei Tage war das Hotel Weidenbrück. Als wir am Samstag anreisten und unser geräumiges, wunderbar modern ausgestattetes Familienzimmer bezogen, waren wir sofort im Urlaubsmodus.

Hotel Weidenbrück (4-Sterne Superior) Das privat geführte Hotel Weidenbrück verbindet moderne Gemütlichkeit mit erstklassigem Service. Neben den großzügigen Zimmern sind besonders der stilvolle Spa-Bereich zum Entspannen und das exzellente hauseigene Restaurant absolute Highlights für einen rundum gelungenen Kurzurlaub. Link: Hotel Weidenbrück




Benjamin hielt es natürlich nicht lange im Zimmer, also machten wir uns direkt auf, die Umgebung zu erkunden. Keine fünf Fußminuten vom Hotel entfernt stießen wir auf einen tollen Spielplatz am Peter-Esser-Platz, der sofort in Beschlag genommen wurde. Das unbestrittene Highlight für unseren Siebenjährigen war das riesige Klettergerüst, das wie ein echtes Piratenschiff gestaltet ist. Während Benjamin ausgiebig kletterte und sich richtig auspowerte, konnten Victoria und ich die Herbstsonne genießen.

Spielplatz am Peter-Esser-Platz Ein toll gepflegter Kinderspielplatz im Ortsteil Heimerzheim. Mit viel Platz zum Toben und dem großen Piratenschiff-Klettergerüst bietet er alles, was das Kinderherz begehrt. Link: Spielplatz auf Google Maps


Nachdem die Energie auf dem Spielplatz gut investiert war, schlenderten wir in wenigen Gehminuten weiter zur Burg Heimerzheim. Es ist ein wirklich beeindruckendes Gebäudeensemble. Wir hatten Glück und konnten sogar einen Blick auf eine Hochzeitsgesellschaft werfen, da die Burg heute als Hotel und beliebte Eventlocation für Festlichkeiten genutzt wird. Für Benjamin gab es hier ganz praktischen Anschauungsunterricht: Er konnte sich aus nächster Nähe ansehen, wie eine klassische Wasserburg und ihr Wassergraben genau funktionieren.
Burg Heimerzheim Die historische Wasserburg ist ein prächtiges Anwesen, das heute vor allem als exklusive Location für Hochzeiten, Tagungen und Feierlichkeiten genutzt wird. Die idyllische Lage direkt am Wasser macht sie zu einem tollen Fotomotiv bei einem Spaziergang. Link: Burg Heimerzheim


Von der Burg aus machten wir uns auf den Rückweg. Immer gemütlich am Ufer des Swistbachs entlang, liefen wir durch den beschaulichen Ortskern zurück zu unserer Unterkunft.
Zurück im Hotel freuten wir uns nach einer kleinen Pause auf dem Zimmer auf das Abendessen. Das Restaurant des Hauses empfing uns mit einer wunderbar unkonventionellen und gleichzeitig enorm stilvollen Einrichtung – ein Ambiente, das sofort ins Auge fällt.




Was dann auf den Tellern folgte, war schlichtweg fantastisch. Für uns Erwachsene gab es ein exzellentes 4-Gänge-Menü. Den Auftakt machte zartes Kalbsfleisch mit Thunfisch-Kapern-Creme, gefolgt von einer wärmenden Hokkaidokürbis-Cremesuppe. Als Hauptgericht wurde ein Filet vom Eifeler Schwein an Cognacrahm mit Kartoffelpüree und feinem Spitzkohl serviert. Den süßen Abschluss bildete ein hausgemachtes Tiramisu.



Auch der jüngste Feinschmecker kam voll auf seine Kosten. Aus der sehr liebevoll gestalteten Kinderkarte suchte sich Benjamin einen Burger mit knusprigen Pommes aus. Und natürlich – was wäre ein Urlaubsessen ohne das richtige Finale – gab es für ihn als Nachtisch ein ordentliches Vanilleeis, reichlich garniert mit Streuseln, Smarties und Schokolade.
Satt, zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken fielen wir als Familie an diesem Abend in unsere Hotelbetten.
Am Sonntagmorgen ließen wir das Wochenende mit dem großartigen, reichhaltigen Frühstücksbuffet des Hotels ausklingen. Besonders die hausgemachte Marmelade hat es uns angetan. Auch wenn wir danach leider schon wieder die kurze Heimfahrt antreten mussten: Wir haben diese Auszeit im Hotel Weidenbrück in vollen Zügen genossen. Ein schöner Beweis dafür, dass man für eine echte Pause vom Alltag manchmal einfach nur ein paar Minuten in die Nachbargemeinde fahren muss.


