Südseefeeling in Brandenburg: Unser Tag im Tropical Islands
Nach unseren schönen Tagen im beschaulichen Altenburg stand ein kompletter Tapetenwechsel an. Wir haben die historischen Gassen gegen Palmen und Sandstrand getauscht. Unser Ziel: Das Tropical Islands in Halbe, Brandenburg.

Wir hatten uns für die Nacht eine wirklich schöne Ferienwohnung ganz in der Nähe gemietet, sodass wir am nächsten Morgen direkt und ohne lange Anfahrt ins Badeabenteuer starten konnten. Und dieses Schwimmbad ist wirklich schwer in Worte zu fassen – man steht in dieser gewaltigen Halle und fühlt sich auf einen Schlag in die Tropen versetzt, komplett mit kleinen Häuschen, dichtem Grün und echtem Sand unter den Füßen. Es gibt dort drinnen sogar die Möglichkeit, mit einem Heißluftballon unter der Hallendecke entlangzufahren. Darauf haben wir zwar verzichtet, aber schon beim Zusehen wird einem die unglaubliche Größe dieser Anlage bewusst.

Aus der Traum vom Fliegen, rein ins Wasser: Das Tropical Islands Das Tropical Islands bei Halbe (südlich von Berlin) ist Europas größte tropische Urlaubswelt. Die gigantische Halle, in der sich das Bad befindet, ist 360 Meter lang, 210 Meter breit und 107 Meter hoch. Ursprünglich wurde sie als Werfthalle für die riesigen Cargolifter-Zeppeline gebaut. Als das Unternehmen jedoch 2002 Insolvenz anmeldete, wurde die Halle zweckentfremdet. Statt Luftschiffen findet man hier seit 2004 einen künstlichen Regenwald, Südseestrände, Lagunen und eine gigantische Rutschenlandschaft.
Den gesamten Tag haben wir im Wasser verbracht. Benjamin war völlig in seinem Element und hat fast im Alleingang die zahlreichen Wasserrutschen erobert. Ganz oben auf seiner Wunschliste stand die Trichterrutsche. Er wollte sie schon ewig mal ausprobieren und hier konnte er sich endlich in den Trichter stürzen – der Spaßfaktor war riesig!
Das absolute Highlight des Tages war für Victoria und mich aber ein ganz anderer Moment: Benjamin ist zum allerersten Mal komplett ohne Hilfsmittel geschwommen! Ein riesiger Meilenstein für den Siebenjährigen und ein richtig stolzer Moment für uns Eltern.
Nachdem wir den Tag völlig ausgepowert, aber glücklich haben ausklingen lassen, sind wir am nächsten Morgen entspannt zu unserer nächsten großen Etappe aufgebrochen.